Vier Ausstattungsstufen

Vom Wandmodul bis zum Versorgungsraum.

Jede Stufe ist erweiterbar: Wenn Sie heute mit der Standard-Box starten, können Sie morgen auf Diagnostik oder Liege & Assistenz aufrüsten — ohne neu zu bauen.

Stufe 01

HUB | Wandmodul

ab ca. 2–3 m² Wandfläche

Wand-Einbau mit integrierter Telemedizin-Front. Für Apotheken mit begrenztem Raum oder für den Einstieg in die assistierte Telemedizin. Beratung, kurze Videokonsultation, Ersteinschätzung.

Stufe 02

HUB | Standard-Box

ca. 7,5–9 m²

Vollständig integrierter Versorgungsraum, individuell auf den Apothekengrundriss geplant. Für vollständige Videosprechstunden in vertraulicher Umgebung.

Stufe 03

HUB | Diagnostik-Box

ca. 9–11 m²

Mit Diagnostik-Erweiterung: Vitalwerte, Point-of-Care-Tests, einfache Untersuchungen. Für Apotheken mit Anspruch auf erweiterte Versorgung vor Ort.

Stufe 04

HUB | Liege & Assistenz

ca. 12 m²+

Volle Ausstattung mit Liegeplatz und Assistenzbereich. Für Apotheken als regionaler Gesundheits-Hub, Klinikambulanzen oder Pflegeheim-Anbindung.

Zwei Wege zur Lösung

Integration oder Box — was zu Ihrer Apotheke passt.

Die vier Stufen lassen sich auf zwei Wegen umsetzen. Wir wählen mit Ihnen, was zum Grundriss, zum Aufsichtsrecht und zur Apotheken-CI passt.

Weg 1

Individuelle Integration

Wenn die bestehenden Räumlichkeiten keinen separaten Bereich hergeben — oder wenn der Versorgungsraum bewusst Teil der Apothekenarchitektur werden soll. Maßgeschneidert, im laufenden Betrieb umgesetzt, mit den Materialien und der Formensprache Ihrer Apotheke.

  • Eingearbeitet in vorhandene Möbel und Wände
  • Anpassbar an Ihre Apotheken-CI
  • Modernisierung im laufenden Betrieb möglich
  • KUNESA-Materialien aus eigener Produktion
Weg 2

Box- und Raum-in-Raum-Lösung

Wenn Platz oder eigene Räumlichkeiten vorhanden sind — oder wenn Sie eine sofort einsatzbereite Lösung bevorzugen. Vollständige, autarke Box mit professioneller Ausstattung, akustisch abgetrennt, mit eigener Belüftung und Reinigungslogik.

  • Eigenständige Einheit mit professioneller Innenausstattung
  • Akustische Trennung und Vertraulichkeit gewährleistet
  • Klare bauliche Abgrenzung — gut für die Aufsicht
  • Schneller installierbar, je nach Konfiguration
Wie es funktioniert

Vom Anliegen bis zum Fallabschluss.

Die Patient Journey ist durchgängig digital — aber an jeder Stelle begleitet von Menschen in der Apotheke. So entsteht assistierte Telemedizin, wie sie gedacht ist.

01 — Anliegen

Patient:in kommt mit gesundheitlicher Frage in die Apotheke. Pharmazeutisches Personal nimmt das Anliegen auf.

02 — Check-in mit eGK

Mit der elektronischen Gesundheitskarte wird im System eingecheckt. TI-Anbindung über die MEDIVISE-Plattform.

03 — Strukturierte Ersteinschätzung

Standardisierter Fragebogen nach BMV-Ä — gleich wie bei 116117. Pharmazeutisches Personal begleitet, falls Hilfe nötig.

04 — Videosprechstunde mit Arzt

Wenn die Ersteinschätzung eine ärztliche Konsultation als sinnvoll erweist, wird die Videosprechstunde mit einer Arztpraxis aus dem MEDIVISE-Netzwerk gestartet — vertraulich, im Beratungsraum der Apotheke.

05 — Diagnose und Behandlung

Der Arzt entscheidet. Die Apotheke begleitet — nicht die Diagnose, sondern den Workflow. Das macht den Unterschied.

06 — Fallabschluss

Der/die Arzt:in entscheidet über das weitere Vorgehen. Wird ein Medikament verordnet, stellt der/die Arzt:in ein eRezept aus. Wo der/die Patient:in dieses einlöst, entscheidet er/sie selbst — die freie Apothekenwahl gilt unverändert.

Welche Stufe passt zu Ihrer Apotheke?

Wir kommen zu Ihnen, sehen den Raum an, sprechen über Workflow und Aufsicht. Vor dem ersten Strich zeichnen wir nichts. Versprochen.